Lösung
Erweiterung der ZfP-Methoden auf kunstharzgebundene Schleifscheiben
Anwendung von GrindoSonic auf kunstharzgebundene Schleifscheiben mit Vergleich von E-Modul-Messungen und Biegetestergebnissen.
Die Herausforderung
Während akustische Prüfungen für die Sortierung von keramisch gebundenen Schleifscheiben bereits etabliert waren, stellten kunstharzgebundene Scheiben eine andere Herausforderung dar. Man nahm an, dass die inhärenten Dämpfungseigenschaften von Kunstharzbindungen die Resonanzfrequenzmessungen beeinträchtigen würden, was die Technik für Kunstharzscheiben ungeeignet machen würde. Dies zwang die Hersteller, sich auf mechanische Sortiergeräte wie den Okoshi-Tester zu verlassen, die langsamer waren und weniger direkte physikalische Erkenntnisse lieferten als die Elastizitätsmodulmessung.
Die Frage war, ob GrindoSonic den E-Modul von kunstharzgebundenen Scheiben trotz ihrer höheren Materialdämpfung zuverlässig messen konnte und ob diese Messungen mit der tatsächlichen Scheibenleistung korrelieren würden.
Die Lösung
Tests zeigten, dass GrindoSonic den Elastizitätsmodul von kunstharzgebundenen Schleifscheiben trotz der Dämpfungseigenschaften der Kunstharzbindung erfolgreich messen konnte. Zur Validierung der akustischen Ergebnisse führten die Forscher parallele Biegetests an denselben Proben durch und etablierten die Korrelation zwischen dynamisch und statisch gemessenen Modulwerten.
Die zentrale Erkenntnis war, dass kunstharzgebundene Scheiben zwar eine höhere Dämpfung als keramisch gebundene Scheiben aufweisen, diese Dämpfung jedoch eine genaue Frequenzerkennung nicht verhindert. Die transiente Schwingungsmethode erfasst ausreichend Oszillationen, bevor das Signal abklingt, was eine zuverlässige Modulberechnung ermöglicht.
Ergebnisse
Die erfolgreiche Anwendung der akustischen Prüfung auf kunstharzgebundene Scheiben erweiterte die Vorteile der zerstörungsfreien E-Modul-Messung auf einen wichtigen Bereich der Schleifindustrie. Hersteller von Kunstharzscheiben konnten nun den Scheibengrad mit der gleichen Geschwindigkeit und physikalischen Validität charakterisieren, die für keramische Produkte verfügbar war. Dies ermöglichte eine bessere Qualitätskontrolle, konsistentere Leistung von Scheibe zu Scheibe und die Fähigkeit, Modulmessungen mit dem Schleifverhalten bei kunstharzgebundenen Anwendungen zu korrelieren.
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