Fallstudie
Medizinische Baugruppen anhand ihres Resonanz-Fingerabdrucks verifizieren
Eine korrekt montierte Baugruppe klingt bei einer charakteristischen Frequenz; ein fehlendes inneres Teil verändert den Klang. IET macht daraus eine automatische, zerstörungsfreie Montageprüfung.
Medizintechnik · 2024
Die Herausforderung
Bei einem Medizinprodukt verursacht ein einziger entwichener Fehler Kosten, die in keinem Verhältnis zum Teil selbst stehen. Bei einem montierten Bauteil ist eines der am schwersten zu verifizierenden Dinge, ob es korrekt zusammengebaut wurde — ob das richtige innere Element vorhanden und richtig sitzend ist — sobald die Einheit verschlossen ist. Der Hersteller benötigte eine Möglichkeit, die korrekte Montage jeder Einheit schnell zu bestätigen, ohne sie zu beschädigen oder zu zerlegen.
Der Ansatz
GrindoSonic prüfte die Impulsanregung als Montage-Verifikationsprüfung an gelieferten Einheiten gemäß ASTM E1876. Eine korrekt montierte Einheit weist einen charakteristischen Resonanzpeak auf, bestimmt durch ihre Struktur und Masse; eine Einheit ohne ihr inneres Bauteil klingt anders, wobei sich die Energie von diesem Peak wegverlagert. Die Resonanzsignatur wird zu einem Fingerabdruck für „korrekt montiert”, und ein einfaches Frequenzfenster macht daraus ein automatisches Bestehen oder Nichtbestehen.
Die Ergebnisse
Die Impulsanregung trennte korrekt montierte Einheiten allein anhand ihrer Resonanzsignatur zuverlässig von unvollständigen und lieferte eine schnelle, zerstörungsfreie Montageprüfung mit einem erfassten Wert für jede Einheit anstelle einer Stichprobe. Die Arbeit war eine Machbarkeitsstudie an gelieferten Mustern, validierte aber einen praktikablen Weg zu einer 100-%-Montageverifikation für ein Bauteil, bei dem Gewissheit mehr zählt als fast überall sonst.
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