Lösung
Bewährte ZfP-Methoden für die additive Fertigung angepasst
Anwendung etablierter IET-Methodik aus der Feuerfest- und Zementindustrie auf die Qualitätskontrolle in der additiven Fertigung.
Die Herausforderung
Die additive Fertigung erfordert Qualitätskontrollmethoden, die interne Defekte erkennen und Materialeigenschaften verifizieren können, ohne wertvolle Teile zu zerstören. Obwohl verschiedene ZfP-Ansätze existieren, sind viele komplex, teuer oder für AM-spezifische Defekttypen nicht erprobt. Unterdessen wird die Impulsanregungstechnik seit Jahrzehnten erfolgreich in traditionellen Fertigungssektoren eingesetzt—Feuerfestmaterialien, Zement, Reibmaterialien—wo ähnliche Qualitätsverifizierungsbedürfnisse bestehen.
Die Lösung
Diese Forschung zeigt, wie IET-Methodik aus etablierten Industrien direkt für die Inspektion additiver Fertigung adaptiert werden kann. Die grundlegende Physik der Technik bleibt gleich: Resonanzfrequenz- und Dämpfungsmessungen offenbaren interne Struktur, Dichte und Defekte, unabhängig davon, ob das Teil gegossen, gesintert oder 3D-gedruckt wurde.
Der Ansatz ermöglicht ein schnelles Screening von AM-Teilen auf interne Defekte durch Vergleich gemessener Frequenzen mit bekannten Gut-Referenzproben. Die Materialprüfung erfolgt zerstörungsfrei, was eine 100%-Prüfung von Produktionsteilen ermöglicht, anstatt durch destruktive Stichproben teure AM-Komponenten zu verschwenden.
Ergebnisse
Das Paper validiert, dass die über Jahrzehnte in traditionellen Industrien bewährten IET-Prinzipien effektiv auf die Qualitätskontrolle der additiven Fertigung übertragbar sind. AM-Anwender erhalten Zugang zu einer ausgereiften, zuverlässigen Inspektionsmethodik mit etabliertem industriellem Track Record, anstatt neue Ansätze von Grund auf zu entwickeln. Dies beschleunigt die AM-Adoption, indem es Vertrauen in die Teilequalität schafft, ohne dass neuartige oder teure Prüfgeräte erforderlich sind.
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